Über 90 Jahre Experimentalfunk in Wismar

Siemens-Schuckert-Werke (SSW)

ÜBRIGENS, gleich mal voran … Die SSW bauten bereits 1905 alltagstaugliche Elektroautos!

ElektrischeVictoria-Wien Siemenscity Eröffnungsfest-01 

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Der Wagen wurde als viersitziger Tourenwagen gebaut und als Hoteltaxi eingesetzt, als Kleinbus mit kastenartigem Aufbau und als Lieferwagen.

Der Typ B (1906–1908) war ein viersitziger Wagen, der als Victoria, Limousine oder Landaulet erhältlich war. Sein Elektromotor befand sich unter dem Wagenboden und gab 4,8 kW bei 600–1.200 min−1 ab. Dort, wo bei anderen Automobilen der Verbrennungsmotor saß, war die Batterie des Typ B eingebaut. Sie bestand aus 44 Zellen (= 88 V) und speicherte 145 Ah. Das reichte für 80 km Fahrtstrecke.

Die Höchstgeschwindigkeit betrug 30 km/h. Der Elektromotor arbeitete mit einer Spannung von 88 V und einer Stromstärke von 40 A, daraus resultiert eine Leistungsaufnahme von 3520 W, entsprechend ca. 4,8 PS, die abgegebene Leistung war jedoch deutlich niedriger (Wirkungsgrad). Die Reichweite betrug mit kleiner Batterie 60, mit großer Batterie 80 Kilometer.

Gebaut wurde der Wagen in den Berliner Siemens-Schuckertwerken. Die Gesamtzahl der gebauten Fahrzeuge ist unbekannt und lag nach Angaben von Siemens zwischen 30 und 50. Der Preis lag in der Produktionszeit je nach Ausführung zwischen 11.000 und 17.500 Mark (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund 73.600 bzw. 117.100 Euro). / Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Viktoria#cite_note-2

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