Über 90 Jahre Experimentalfunk in Wismar

...an anderen Hochschulen

Zu den allerersten Genehmigungsinhabern des privaten Versuchsfunks 1924 gehörten die sogenannten "Wissenschaftlichen Lizenzen", wozu auch 25 (21?) Hochschulbildungseinrichtungen zählten. Aus dem Bereich des heutigen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommerns betraf es das Physikalische Institut der Universität Greifswald und eben Wismar.

Viele von ihnen nutzen damit frühzeitig die technische Möglichkeit, unter diesen Rufzeichen (damals wohl eine juristische Grauzone) auch am Amateurfunk teilzunehmen.

Dieses wurde lange toleriert. Ende 1933 führte der DASD darüber offiziell beim Reichspostministerium Beschwerde, was Anfang 1934 zur einer strikten Untersagung führte, falls man nicht "... eine zweite Lizenz beim DASD erwarb".

Immer mehr Ortsverbände des DARC beschäftigen sich heute mit ihrer Historie - so auch im Umfeld von Universitäten und Hochschulen - und stoßen Dank sich immer weiter verbessernder Recherchemöglichkeiten auf ähnlich frühe Wurzeln des Amateurfunks. Gerade Chemnitz ist interessant, weil es einen enge Zusammenarbeit in Lehre, funktechnischer Laborbetrieb und Forschung gab.

siehe auch "Synergien"